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Wie viele Arbeitstage hat ein Jahr? 2026

Wie viele Arbeitstage hat ein Jahr? 2026 sind es je nach Bundesland 252 bis 254 bei der Fünf-Tage-Woche. Mit Rechenweg, Tabelle für alle 16 Bundesländer, der Abgrenzung zu Werktagen und Kalendertagen und dem, was daraus für Urlaubsanspruch und Personalplanung folgt.

Wie viele Arbeitstage hat ein Jahr? 2026

Wie viele Arbeitstage hat ein Jahr? Für 2026 lautet die kurze Antwort: 252 bis 254, je nachdem, in welchem Bundesland Deine Praxis steht. Die längere Antwort ist die interessantere, denn fast jede Seite zu dieser Frage wirft drei Begriffe durcheinander, die rechtlich und praktisch etwas Unterschiedliches bedeuten: Arbeitstage, Werktage und Kalendertage. Wer sie verwechselt, rechnet den Urlaubsanspruch einer Teilzeitkraft falsch, plant den Mai zu voll und wundert sich im Dezember über den Stundensaldo. Dieser Artikel zeigt Dir den Rechenweg, alle 16 Bundesländer als Tabelle für 2026, die Abgrenzung der drei Begriffe und was daraus für Urlaub und Personalplanung in Deiner Praxis folgt.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Wie viele Arbeitstage hat ein Jahr 2026? Bei einer Fünf-Tage-Woche sind es 252 in Bayern und Baden-Württemberg, 253 in sechs weiteren Ländern und 254 in den übrigen acht.
  • Der Rechenweg ist immer derselbe: 365 Kalendertage minus 104 Samstage und Sonntage ergibt 261 Wochentage, davon gehen die gesetzlichen Feiertage ab, die auf Montag bis Freitag fallen. Wie viele Arbeitstage ein Jahr hat, entscheidet sich also erst im letzten Schritt.
  • 2026 ist ein für den Betrieb günstiges Jahr. Von den neun bundesweiten Feiertagen fallen zwei auf einen Samstag, nämlich der 3. Oktober und der 2. Weihnachtstag.
  • Arbeitstage im Jahr sind nicht dasselbe wie Werktage. Werktage sind nach § 3 Abs. 2 BUrlG alle Kalendertage außer Sonn- und gesetzlichen Feiertagen, der Samstag zählt also mit.
  • Feiertage sind Landesrecht. Das Grundgesetz enthält dafür keine Bundeszuständigkeit, weshalb die Gesetzgebung nach Art. 70 Abs. 1 GG bei den Ländern liegt. Der 3. Oktober ist die Ausnahme: Er steht in Art. 2 Abs. 2 des Einigungsvertrags.
  • Auch innerhalb des Jahres schwankt die Zahl erheblich: Der Mai 2026 hat in Nordrhein-Westfalen 18 Arbeitstage, der Juli 23. Das sind fünf Tage Unterschied, also eine ganze Arbeitswoche.

Wie viele Arbeitstage hat ein Jahr? Der Rechenweg in drei Schritten

Die Rechnung ist simpel. Kompliziert wird sie nur dadurch, dass der letzte Schritt vom Bundesland abhängt. Wer wissen will, wie viele Arbeitstage ein Jahr tatsächlich hat, braucht deshalb drei Angaben: das Jahr, das Arbeitszeitmodell und den Standort der Praxis.

Schritt 1: Kalendertage minus Wochenenden

2026 hat 365 Kalendertage. Das sind 52 volle Wochen plus einen Tag. Der 1. Januar 2026 ist ein Donnerstag, und weil der überzählige Tag ebenfalls auf einen Donnerstag fällt, gibt es 53 Donnerstage, aber nur je 52 Samstage und Sonntage. Zieht man diese 104 Wochenendtage ab, bleiben 261 Wochentage von Montag bis Freitag. Diese Zwischenzahl gilt bundesweit und ist der Grund, warum viele Quellen pauschal „261 Arbeitstage" nennen. Das ist die Zahl vor den Feiertagen, nicht danach.

Schritt 2: Feiertage abziehen, die auf einen Wochentag fallen

Bundesweit gelten neun Feiertage: Neujahr, Karfreitag, Ostermontag, der 1. Mai, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, der 3. Oktober sowie der erste und zweite Weihnachtstag. 2026 fallen davon der 3. Oktober und der 2. Weihnachtstag auf einen Samstag. Es bleiben sieben bundesweite Feiertage an einem Wochentag, und damit liegt der Höchstwert für jedes Bundesland bei 261 minus 7, also 254 Arbeitstagen.

Alles darunter geht auf regionale Feiertage zurück. Entscheidend ist nur eines: ob sie auf Montag bis Freitag fallen. Mariä Himmelfahrt und Reformationstag liegen 2026 auf einem Samstag, Allerheiligen und Weltkindertag auf einem Sonntag. Keiner dieser vier Tage verändert die Zahl der Arbeitstage. Übrig bleiben genau drei regionale Feiertage mit Wirkung: Heilige Drei Könige am Dienstag, dem 6. Januar, Fronleichnam am Donnerstag, dem 4. Juni, und der Buß- und Bettag am Mittwoch, dem 18. November.

Schritt 3: Das Ergebnis für 2026

Bayern und Baden-Württemberg verlieren sowohl den 6. Januar als auch Fronleichnam und landen bei 252. Wer nur einen der drei Tage hat, kommt auf 253. Die acht Länder ohne wirksamen Regionalfeiertag bleiben bei 254.

Im Bundesvergleich ist die Spanne 2026 mit zwei Tagen ungewöhnlich schmal.

Arbeitstage im Jahr nach Bundesland: die Tabelle für 2026

Wie viele Arbeitstage im Jahr 2026 auf Deinen Standort entfallen, steht in der folgenden Tabelle. Die letzte Spalte zeigt, woher die Unterschiede kommen. Die Suchfrage „Wie viele Arbeitstage hat ein Jahr?" hat damit keine einzige richtige Antwort, sondern sechzehn.

BundeslandArbeitstage 2026 (Mo bis Fr)Feiertage an einem WochentagWirksamer Regionalfeiertag
Baden-Württemberg25296. Januar und Fronleichnam
Bayern25296. Januar und Fronleichnam
Hessen2538Fronleichnam
Nordrhein-Westfalen2538Fronleichnam
Rheinland-Pfalz2538Fronleichnam
Saarland2538Fronleichnam
Sachsen2538Buß- und Bettag
Sachsen-Anhalt25386. Januar
Berlin2547keiner
Brandenburg2547keiner
Bremen2547keiner
Hamburg2547keiner
Mecklenburg-Vorpommern2547keiner
Niedersachsen2547keiner
Schleswig-Holstein2547keiner
Thüringen2547keiner

Zwei Einschränkungen, die kaum eine Tabelle nennt. Erstens gilt Fronleichnam in Sachsen und Thüringen nicht landesweit, sondern nur in bestimmten Gemeinden. Steht Deine Praxis dort, liegt Dein Wert für 2026 um einen Tag niedriger als in der Tabelle. Zweitens sind in Brandenburg auch Oster- und Pfingstsonntag gesetzliche Feiertage. Weil beide immer auf einen Sonntag fallen, ändern sie an der Zahl der Arbeitstage nie etwas, an der Zuschlagspflicht nach Tarif oder Arbeitsvertrag aber sehr wohl.

Wie viele Arbeitstage hat ein Jahr im Mehrjahresvergleich?

JahrKalendertageWochentage (Mo bis Fr)Arbeitstage nach Bundesland
2025365261250 bis 251
2026365261252 bis 254
2027365261253 bis 256
2028366260249 bis 251

In der Zeile für 2025 steckt eine Besonderheit: Berlin hatte zum 80. Jahrestag des Kriegsendes den einmaligen Feiertag am 8. Mai, einen Donnerstag. Ohne ihn stünde dort 252. Die Zeile für 2028 ist der beste Beleg dafür, warum die Frage, wie viele Arbeitstage ein Jahr hat, keine pauschale Antwort verträgt: 2028 ist ein Schaltjahr und hat einen Kalendertag mehr als 2026, je nach Bundesland aber zwei bis vier Arbeitstage weniger. Der 1. Januar 2028 fällt auf einen Samstag, dadurch gibt es nur 260 Wochentage, und gleichzeitig rutschen mehrere Feiertage zurück in die Woche. Ein Arbeitstag im Jahr mehr oder weniger klingt nach einer Kleinigkeit. Bei sechs Vollzeitkräften summiert sich das auf sechs volle Arbeitstage.

Die Verteilung über das Jahr ist ungleichmäßiger als die Jahressumme

Im Monatsschnitt sind es rechnerisch gut 21. Für die Praxisplanung ist diese Zahl wertlos, denn kein Monat trifft sie. So sehen die Monate 2026 in Nordrhein-Westfalen aus:

MonatJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Arbeitstage212022201821232122222122

Der Mai hat 18 Arbeitstage, weil drei Feiertage hineinfallen: der 1. Mai (Freitag), Christi Himmelfahrt (Donnerstag, 14. Mai) und Pfingstmontag (25. Mai). Der Juli hat 23. Eine Vollzeitkraft mit acht Sollstunden am Tag kommt im Mai auf 144 Sollstunden und im Juli auf 184. Wenn Du Sprechstundenkapazität, Recall-Termine oder Laborblöcke gleichmäßig über die Monate verteilst, produzierst Du im Mai systematisch Überlast und im Juli Leerlauf.

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In medishift trägt jeder Standort sein Land und seine Region, also das Bundesland; der Feiertagskalender entsteht daraus automatisch, eigene Sondertage lassen sich ergänzen. Ein MVZ mit Standorten in zwei Bundesländern rechnet damit je Standort mit den eigenen Feiertagen.

Arbeitstage, Werktage, Kalendertage: der Unterschied, der Geld kostet

Hier liegt der eigentliche Fehler. Die Frage lautet im Alltag selten allgemein: Wie viele Arbeitstage hat ein Jahr? Sondern fast immer konkret: Wie viele hat es für diese eine Person mit diesem einen Vertrag?

Kalendertage sind schlicht alle Tage. Gebraucht wird diese Größe dort, wo das Gesetz Fristen in Wochen oder Monaten bemisst, etwa bei den Kündigungsfristen des § 622 BGB. Fällt das Ende einer Frist auf einen Samstag, Sonntag oder Feiertag, verschiebt sich das Fristende nach § 193 BGB auf den nächsten Werktag.

Werktage sind nach § 3 Abs. 2 BUrlG alle Kalendertage, die nicht Sonntage oder gesetzliche Feiertage sind. Der Samstag gehört also dazu, auch wenn in Deiner Praxis niemand samstags arbeitet. 2026 gibt es je nach Bundesland 302 bis 304 solcher Werktage. Dieselbe Sechs-Tage-Logik steckt auch im Arbeitszeitgesetz: Wenn § 3 ArbZG die werktägliche Arbeitszeit auf acht Stunden begrenzt, ergibt das rechnerisch eine 48-Stunden-Woche, nicht 40.

Arbeitstage sind die Tage, an denen eine bestimmte Person nach ihrem Vertrag tatsächlich arbeiten muss. Bei einer Fünf-Tage-Woche sind es 2026 die Werte aus der Tabelle weiter oben. Bei drei Arbeitstagen pro Woche sind es weniger, aber nicht drei Fünftel davon.

Warum die Umrechnung auf Teilzeit nicht anteilig funktioniert

Für eine Kraft mit drei Tagen pro Woche hängt das Ergebnis davon ab, welche drei Tage es sind. Die 2026 in Nordrhein-Westfalen wirksamen acht Feiertage verteilen sich nicht gleichmäßig über die Woche: zwei liegen auf einem Montag, drei auf einem Donnerstag, drei auf einem Freitag. Dienstag und Mittwoch sind 2026 komplett feiertagsfrei.

Für eine MFA, die dienstags, mittwochs und freitags kommt, bedeutet das 52 Dienstage, 52 Mittwoche und 52 Freitage, abzüglich der drei Feiertage, die auf einen Freitag fallen. Macht 153 Arbeitstage. Die Kollegin am Nachbartresen mit Montag, Dienstag und Mittwoch verliert nur die zwei Montagsfeiertage und kommt auf 154. Wer stattdessen anteilig rechnet, also 253 geteilt durch 5 mal 3, landet bei 151,8 und liegt für beide falsch. Wie viele Arbeitstage ein Jahr für eine Teilzeitkraft hat, entscheiden die konkreten Wochentage, nicht der Stellenanteil.

Dasselbe gilt für den Urlaub. Der gesetzliche Mindesturlaub von 24 Werktagen nach § 3 Abs. 1 BUrlG bezieht sich auf die Sechs-Tage-Woche. Bei fünf Arbeitstagen pro Woche entspricht das 20 Arbeitstagen Urlaub, bei drei Arbeitstagen 12. Wie das im Einzelfall inklusive unterjährigem Eintritt und Rundung gerechnet wird, steht im Urlaubsrechner für die Praxis. Der Zusammenhang der arbeitszeitrechtlichen Grenzen insgesamt ist in unserer Übersicht zum Arbeitszeitrecht in der Dienstplanung aufgeschlüsselt.

Was die Arbeitstage im Jahr für Urlaub und Personalplanung bedeuten

Drei Stellen, an denen die Zahl durchschlägt.

Jahressollstunden

Umgerechnet in Stunden heißt das: Multipliziere die Arbeitstage Deines Bundeslandes mit den Tagessollstunden. In Nordrhein-Westfalen ergeben 253 Arbeitstage mal acht Stunden 2.024 Jahressollstunden. Rechnest Du stattdessen über die 261 Wochentage, also ohne Feiertagsabzug, sind es 2.088 Stunden. Die Differenz von 64 Stunden ist kein Rundungsfehler, sondern exakt der Gegenwert der acht Feiertage an Wochentagen: achtmal acht. Auf die Frage „Wie viele Arbeitstage hat ein Jahr?" antwortet die Lohnbuchhaltung deshalb regelmäßig anders als der Dienstplan. Welche Größe in Deinem Betrieb gilt, sollte im Vertrag stehen, und zwar dieselbe für alle. Die Arbeitstage im Jahr sind dabei der ehrlichere Maßstab. Die monatliche Entsprechung dieser Rechnung findest Du im Artikel dazu, wie viel Stunden ein Monat hat.

Nettokapazität statt Bruttoarbeitstage

Wie viele Arbeitstage hat ein Jahr nach Abzug von Urlaub, Krankheit und Fortbildung? Das ist die Zahl, mit der Du planen solltest. Kein Mitarbeiter ist an allen 253 Tagen da. Für eine Vollzeitkraft in Nordrhein-Westfalen mit 30 Urlaubstagen und fünf Fortbildungstagen bleiben 218 Tage, bevor ein Krankheitstag gezählt ist. Den Krankenstand setzt Du besser aus der eigenen Auswertung des Vorjahres an als aus einem Branchendurchschnitt. Liegt er bei zehn Tagen, sind es 208 Tage, also rund 82 Prozent der Bruttoarbeitstage.

Wenn der Empfang an allen 253 Tagen doppelt besetzt sein muss, brauchst Du 506 Personentage. Geteilt durch 208 verfügbare Tage je Kraft sind das gut 2,4 Vollzeitäquivalente. Zwei Vollzeitstellen reichen dafür nicht, und genau diese Lücke ist der Grund, warum im Mai und im August niemand mehr Urlaub bekommt. Ein Arbeitstag im Jahr entspricht dabei acht Sollstunden, ein Prozentpunkt Krankenstand rund zweieinhalb Tagen.

Brückentage und Feiertage im Urlaub

Ein gesetzlicher Feiertag verbraucht keinen Urlaubstag. Er ist nach § 3 Abs. 2 BUrlG schon kein Werktag, und die Arbeitspflicht entfällt an ihm ohnehin, weshalb § 2 Abs. 1 EFZG für diesen Tag die Fortzahlung des Entgelts anordnet. Wer sich in Nordrhein-Westfalen die Woche vom 11. bis 15. Mai 2026 freinimmt, zahlt dafür vier Urlaubstage statt fünf, weil der 14. Mai Christi Himmelfahrt ist. Rechnerisch ist dieser Donnerstag ein Arbeitstag im Jahr weniger, kostet aber keinen Urlaubstag.

Noch deutlicher wird es bei den Brückentagen. 2026 gibt es drei besonders effiziente: Freitag, der 2. Januar, Freitag, der 15. Mai, und in den Fronleichnam-Ländern Freitag, der 5. Juni. Ein einziger Urlaubstag ergibt jeweils vier zusammenhängende freie Tage. Dass diese drei Termine bei allen gleichzeitig auf dem Wunschzettel stehen, solltest Du eingeplant haben, bevor der erste Antrag eingeht. In medishift berücksichtigt das Urlaubskonto die Feiertage, Wochenenden und festen Einsatzzeiten automatisch bei der Berechnung; das Überstundenkonto schreibt einen Feiertag, der auf einen Arbeitstag fällt, als Sollstunden gut, sofern an ihm nicht doch gearbeitet wird.

Eine Sonderrolle spielen Praxen mit Notdienst. Die Sonn- und Feiertagsruhe des § 9 ArbZG gilt dort nicht uneingeschränkt: § 10 Abs. 1 Nr. 3 ArbZG lässt Arbeit in Einrichtungen zur Behandlung, Pflege und Betreuung zu. Wer an einem Feiertag arbeitet, der auf einen Werktag fällt, hat nach § 11 Abs. 3 ArbZG Anspruch auf einen Ersatzruhetag innerhalb von acht Wochen. Dieser Ersatzruhetag ist kein Urlaubstag.

Fazit: Wie viele Arbeitstage hat ein Jahr für Deine Praxis?

Wie viele Arbeitstage hat ein Jahr? 2026 sind es bei einer Fünf-Tage-Woche 252 in Bayern und Baden-Württemberg, 253 in sechs Ländern und 254 in den übrigen acht. Nützlich wird die Zahl erst in drei Umrechnungen: in Jahressollstunden, in Nettokapazität nach Abzug von Urlaub und Ausfall und in die tatsächlichen Wochentage Deiner Teilzeitkräfte. Und sie hilft nur, wenn Du Arbeitstage, Werktage und Kalendertage auseinanderhältst, weil der gesetzliche Urlaubsanspruch in Werktagen bemessen ist, Kündigungsfristen nach dem Kalender laufen und Dein Dienstplan in Arbeitstagen denkt.

Wie viele Arbeitstage ein Jahr hat, ist am Ende keine Kalenderfrage, sondern eine Planungsfrage. Und noch einmal, weil es die häufigste Fehlerquelle ist: Wie viele Arbeitstage hat ein Jahr? Nicht 261. Der praktische Rat für 2026: Trag die acht oder neun wirksamen Feiertage Deines Bundeslandes einmal in den Jahresplan ein, sieh Dir die Monatsverteilung an und entscheide vor Januar, wer die drei Brückentage bekommt. Das dauert eine halbe Stunde und erspart Dir im Mai die Diskussion, warum die Sprechstunde nicht besetzt ist. Wie Du die Jahresplanung von der Feiertagsliste bis zum fertigen Wochenplan aufziehst, zeigt der Artikel zur Personalkapazitätsplanung. Das alles ersetzt keine Rechtsberatung: Im Zweifel klären das Deine Steuerberatung oder eine Fachanwältin für Arbeitsrecht.

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